MONATSSPRUCH DEZEMBER 2018
Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut. Matthäus 2,10

Grundkurs für Teamer*innen

„Wenn alles schläft und einer spricht, solches nennt man Unterricht;“ schrieb vor über 100 Jahren Wilhelm Busch. Im Laufe der Zeit hat sich jedoch zum Glück in der Pädagogik einiges verändert. Der Unterricht in der Schule wird heute von vielen Lehrerinnen und Lehrern kreativ und methodenreich gestaltet. 

Auch die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden ist schon seit vielen Jahren nicht nur ein Betätigungsfeld für beruflich Mitarbeitende. Teamerinnen und Teamer sind ein wichtiger Teil der Arbeit. So auch in unserer Gemeinde in Mariendorf-Ost. Das hat gute Gründe: Der Glaube, wie alles was wesentlich im Leben ist, vermittelt sich am besten über Menschen, die zum Vorbild werden. Jugendliche suchen daher bei wichtigen Lebensfragen nach verschiedenen Antwortmöglichkeiten. Ein junges ehrenamtliches Team in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erweitert deshalb die Möglichkeit, sich an verschiedenen Personen zu orientieren. Durch das Wahrnehmen von jungen Teamerinnen und Teamern, die meistens nur ein paar Jahre älter sind, haben zum Beispiel die Konfis die Möglichkeit zu erleben, wie Christsein heute aus der Perspektive junger Menschen gelebt werden kann.  

In jedem Fall ist es aber wichtig, diese jungen Teamerinnen und Teamer zu schu-len und ihnen ausreichend „Werkzeug“ für ihre Mitarbeit mit auf den Weg zu geben. Denn Kompetenzen müssen und können nicht generell von Anfang an vorausgesetzt werden. Sie wachsen mit der Zeit, der Übung und der Aufgabenstellung. Dieser Prozess benötigt daher ständige Begleitung. 

Am Sonntag, 18. November, fand daher nach dem Gottesdienst um 11.30 Uhr der „Grundkurs“ für junge Teamerinnen und Teamer unserer Gemeinde statt. Acht Jugendliche, die in diesem, bzw. vor gut einem Jahr, ihre Konfirmation in Mariendorf-Ost feierten, wurden in folgenden Themen geschult: „Meine Rolle als Teamer*in“, Reden und Auftreten vor einer Gruppe, Feedback geben und empfangen, Entwicklungsphasen in Gruppen, sowie in Rechte und Pflichten als Teamer*in. Ebenso standen Fallbeispiele aus dem Jugendschutzgesetz und ganz praktische Übungen auf dem Programm  Der Tag endete für alle um 17.00 Uhr mit zufriedenen Gesichtern.